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Jahresrückblick 2023: Der Schneeball rollt! Wohin?

Jahresrückblick 2023 von Enjoy-Aquarell Titelbild

Letztes Jahr habe ich meinen Jahresrückblick (oder besser: Halbjahresrückblick) alleine geschrieben. Judith Peters‘ „Jahresrückblog“ hatte ich da schon entdeckt, aber wegen des fehlenden ganzen Jahres geschwänzt. Jetzt bin ich voll dabei und schreibe mit hunderten Bloggern zusammen den Jahresrückblick 2023!

Diese Motivation hat’s auch gebraucht, denn 2023 ist gefühlt ohne Kaffeepause und Pinkelstopp einfach mal durchgefahren.

Ich dachte ja, ich wär im Zug dabei. Und hing dann doch immer wieder in einer alten Bahnstation fest. Klein und verlassen. Mit Grasbüscheln, die aus Mauerritzen wachsen. Irgendwo im Nirgendwo. Du weißt schon.

Bis ich plötzlich wieder im Zug saß und das Jahr als verwaschener grünbunter Film am Fenster vorbeiwischte.

An vieles konnte ich mich deshalb spontan gar nicht erinnern.

Es gab (für mich privat) nicht das eine epische Highlight oder das erschütternde Drama (zum Glück!), an denen mein Hirn hätte andocken können.

Doch ich hab genauer hingeschaut und in dem grünbunten Wisch-Film Dinge entdeckt, die es mir wert sind, dass ich auf sie zurückblicke (ohne Gewähr auf Vollständigkeit …).

Manche blieben unerreicht, waren traurig, uncool. Andere sind kleine Meilensteine (für mich gefühlt ganz große!), lustig und berührend.

2023 – ich werde dich nicht vergessen, und zwar unter anderem deshalb:

Meine Ziele für 2023 – was ist draus geworden?

Erstens: Sichtbar werden
Letztes Jahr um diese Zeit war ich erst seit Kurzem mit meiner Website online. Um Enjoy-Aquarell ins Laufen zu bringen, musste ich sichtbar werden.

Ich kann berichten: Es wird. Wenn auch sehr langsam. Denn ich versuche es ohne Social Media, Anzeigen und (möglichst) ohne Freebie. Dafür mit Website, Blog, SEO, ganz neu mit Youtube und bald auch mit Pinterest.

Zweitens:  Menschen entspannt ins Malen bringen
Das scheint zu funktionieren! Auf der Website und meinem ganz frischen Youtube-Kanal gibt es mehr und mehr Zugriffe und überaus freundliche Rückmeldungen. 1000 Dank dafür 🧡!

Drittens: Den Enjoy-Aquarell-Blog reich befüllen
Läuft! Übers Jahr habe ich mehrere kostenlose Video-Tutorials erstellt, mit denen man einfache Aquarellmotive malen kann. Zudem Artikel rund ums Thema Aquarell-Material und Mutmacher-Texte, wenn der innere Kritiker rumnörgelt.

Viertens: Online-Malkurse erstellen
Das läuft so mittel. Ein Mini-Malkurs mit Mal-Ideen für Aquarell-Anfänger ist auf meiner Website online. Einen zweiten und dritten Kurs habe ich quasi fertig im Kopf – aber noch nicht umgesetzt. Wird Zeit.

Fünftens: Einen Newsletter aufsetzen und verschicken
Nah dran! Die letzten Tests laufen. Ich will unbedingt so bald wie möglich damit starten.

Sechstens: Mehr Motorrad fahren
Check. Von Anfang April (ab 5 Grad, brrr) bis Ende Oktober. Das war schön. Ich freu mich auf die Saison 2024!

Saisonausklang Motorrad
Fertigmachen für den Winterschlaf. Also, das Mopped 😊.

Siebtens: Machen (mein Motto für 2023)
Ich hab immerzu gemacht. Aber hallo. Noch sind die Zahlen nicht da, wo sie hinsollen (aber es wird, siehe oben: „Zweitens“). Ich hab so oft gehört, dass man Geduld haben muss. Dass es eine bestimmte Zeit dauert. Erst recht bei trotzigen Social-Media-Verweigerern wie mir. Also: Weitermachen!

2023 rückblickend

Eigentlich wollte ich im Herbst 2022 business-mäßig voll durchstarten. Doch hatte eine Behörde unerwartet einen Businessplan von mir verlangt (aus der Ecke hatte ich das nicht kommen sehen, an den üblichen anderen Ecken hatte es keinen gebraucht …). Ein Haufen Arbeit, um den ich mich kümmern musste – und der mich lange aufhielt.

Zudem hatte sich die Klärung meiner sozialen Absicherung als Selbstständige über Monate hingezogen. Immer wieder Schriftverkehr, Sachen nachreichen, Dinge (erneut) klären. Und das dauerte und dauerte (alles per Brief-Post … Außer die Beratung zur Rentenversicherung, die lief per Zoom. Respekt.).

Und dann hatte ich auch noch mein WordPress-Theme gewechselt und mit der Website komplett von vorne angefangen.

2022 war also wenig produktiv und ich hoffte, dass das wieder anders wird.

Ich war bereit. Für 2023.

Das Jahr des Schneeballs

2023 war nach den vielen bürokratischen und formalen Ärgernis… äh, Herausforderungen von 2022 mein Jahr des Business-Aufbaus.

Vieles habe ich zum ersten Mal gemacht: einen Blog zum Leben erweckt. Videobearbeitung in der Tiefe gelernt. Marketingstrategien ausgedacht, umgeschmissen, neu ausgerichtet.

Tools ausprobiert, Marketingkanäle auf Herz und Nieren geprüft. Kurse durchgearbeitet, schlaue Podcasts gehört und Workshops mitgemacht.

Was passt zu mir? Und wo erreiche ich die Menschen, die Freude und Interesse an dem haben, was ich zu bieten habe? Ohne auf Social Media sein zu müssen?

Einiges davon wird sich bis weit ins Jahr 2024 reinziehen. Aber: Ein Anfang ist gemacht. Der Schneeball rollt.

Mein Ziel: Den Schneeball immer wieder anstupsen, so dass er Fahrt aufnimmt und zu einer großen Kugel wird. Plus: Weitere Schneebälle ins Rollen bringen.

So viel Neues gewuppt

Die Website und den Blog hatte ich mit der Zeit gut im Griff. Aber was ich in Sachen Videobearbeitung noch dazugelernt habe, erstaunt mich sehr (und ich kann immer noch nur einen Bruchteil!).

Dass ich in diesem Jahr einen Youtube-Kanal haben würde (und sich echte Menschen die Videos auch anschauen) – hätte ich nicht gedacht. Sogar drei Shorts habe ich für Youtube gebastelt (und finde sie selber voll cool 🤭).

Mit Pinterest bin ich kurz vor der Zielgeraden. Also was Kennenlernen, Einarbeiten und Vorbereiten angeht. Bald werde ich meine ersten Pinnwände erstellen und fleißig pinnen. Aufregend!

Für den geplanten Newsletter habe ich mich in die E-Mail-Marketing-Software reingefuchst. Der Newsletter durchläuft grad eine Testphase (mit einer Willkommenssequenz, die ich erst mal selber abchecken will 😎). Und dann heißt es: Raus damit in die Sichtbarkeit!

Social Media und ich (nicht)

Vielleicht hast du’s bemerkt. Das Thema „Social Media“ hab ich schon dreimal erwähnt. Oh ja, denn es ist wichtig für mich. Im Sinne von: Geht’s auch ohne??

Ich bin nicht bei Social Media und ich will da auch nicht hin.

Ich weiß, dass alles rund um mein Online-Kreativ-Business länger dauern wird als bei anderen. Ich weiß, dass ich andere Wege finden muss, um mein Projekt sichtbar zu machen. Ich weiß, dass viele Experten mit dem Kopf schütteln und eher nicht auf meinen Erfolg wetten würden.

Ich weiß aber auch, was ich nicht will: bei Social Media sein. Warum, würde hier zu weit führen (Notiz an mich: Blogartikel schreiben, warum Insta & Co. nicht zu mir passen).

Die Aussicht darauf, womöglich nur mit Social Media ein Online-Business führen zu können, hat mich lange gelähmt.

Zum Glück tauchen in meiner Bubble ständig Leute auf, die es ohne versuchen und schaffen.

Besonders viel Mut macht mir die Bloggerin und Autorin Alexandra Polunin, die seit einiger Zeit völlig ohne Social Media auskommt und ihre Erfahrungen und Tipps, wie’s ohne geht, teilt (danke!).

Ja, einige von denen, die sich von Social Media abwenden, haben schon ein laufendes Business.

Mein Weg, von Anfang an auf Meta & Co. zu verzichten, mag, freundlich gesagt, mutig sein.

Aber es gibt nicht immer nur den einen Weg. Es gibt viele andere, mit all den individuellen Abzweigungen und Umwegen, die eh jeder für sich gehen muss.

Und ich weiß, es gibt einen Weg für mich.

Mein Weg
Ich finde und gehe meinen Weg.

Wie war das gleich? Sobald du losgehst, legt sich dir der Weg unter die Füße.

Gut. Genauso mach ich das.

KI und ich (noch nicht)

Zum Thema Künstliche Intelligenz im Allgemeinen und ChatGPT im Einzelnen und ob das meinen Arbeitsalltag entscheidend verändern würde, kann ich (noch) nicht viel sagen.

Bei mir hat sich das bisher nicht ergeben.

Nicht dass ich nicht offen wäre dafür. Ich hab mir gleich einen Zugang besorgt, viele Blogartikel dazu gelesen, Podcasts gehört und selber ein bisschen rumprobiert.

Doch bisher war es noch immer so: Bevor ich mich eingeloggt, mir sinnvolle Prompts überlegt und die Ergebnisse immer weiter verfeinert habe … habe ich in der Zeit selber was (Brauchbares) geschrieben.

Wie sagt Judith Peters so schön: Der Text entsteht beim Schreiben. Tatsächlich ist das bei mir auch so.

Ich denke viel über das Thema nach, über das ich schreiben möchte. Immer wieder fällt mir irgendwas dazu ein. Und mein – nachts unbeaufsichtigtes – Gehirn walkt offenbar alles gründlich durch, denn morgens beim Aufwachen hab ich oft die besten Ideen für Sätze, ganze Passagen oder Überschriften.

Da hab ich dann gar keine Motivation, ChatGPT nach Ideen zu fragen.

Und bin sehr froh drum. Denn das Schreiben (ohne KI) macht mir Riesenspaß.

Ich möchte gar nicht das Zusammengewürfelte aus vielen, vielen anderen Texten aus dem Online-Universum so lange durchpürieren, bis es nach mir klingt.

Solange mir das Schreiben leichtfällt und Freude macht, werde ich wohl ohne KI schreiben. Wenn das mal nicht mehr der Fall ist, weiß ich, wo und wie ich mir Hilfe holen kann. Bei anderen Menschen 😊. Und gaaaanz vielleicht auch mal bei der KI.

Interessant finde ich die Idee, die KI als Assistenten für praktischere Dinge zu nutzen. Ich werde mir sicher mal Keywords auswerfen lassen oder Varianten für Überschriften suchen oder erste Ideen für neue Blogartikel-Themen. Ich werde berichten 😊.

Google und ich (naja)

Eigentlich sollte Google mein bester Freund sein.

Da ich ja verstärkt über meine Website, meinen Blog und SEO versuche, sichtbar zu werden, fände ich Unterstützung echt hilfreich.

Aber Google machte es mir vor allem am Anfang ziemlich schwer. Manchmal heute noch. Ich weiß nicht, warum. Und SEO-Fachleute, die ich gefragt habe, auch nicht.

Klar, lässt Google nicht mehr jeden gleich auf die Tanzfläche. Man wird schon gründlich beäugt und abgecheckt, bevor man ins Rampenlicht darf.

Deshalb habe ich mir von Anfang an viel Mühe gegeben. Technisch saubere Website mit guter Ladezeit und immer auf neuem Stand. Regelmäßig wertvoller Content. DSGVO-mäßig immer ganz vorne. H1, H2, H3, Alt-Texte für Bilder. Ladefreundliche Bilder. Und ich weiß nicht, was noch alles.

Google liest ständig meine Sitemap und erkennt auch immer alle Seiten.

Aber indexiert(e) sie nicht. Das hat mich locker das erste halbe Jahr 2023 ausgebremst.

Wieder und wieder habe ich die Indexierung der Seiten manuell beantragt. Mache ich manchmal heute noch (weil nötig).

Witzig ist, dass meine Seiten teilweise (sehr) gut ranken, sobald sie es einmal in den Index geschafft haben.

Versteh ich das? Nö.

Aber ich bleibe dran. Schließlich ist Google mein bester Freund.

Falls du Google-SEO-Experte bist und ’ne Idee dazu hast, freue ich mich über einen Hinweis 😌: hallo@enjoy-aquarell.de.

Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel

Vergleiche dich nicht. Oder mach’s richtig.
Viele von uns sind ständig damit beschäftigt, sich mit anderen zu vergleichen. Das kann schmerzen, ausbremsen, unglücklich machen. Ich möchte mit dem Text dazu ermutigen zu malen, wie eine Blume blüht: für sich selbst, mit Freude und ohne drauf zu achten, wie andere Blumen blühen.

Kann, soll, will ich was bewirken? Und wenn ja, was?
Innenschau finde ich meist anstrengend. Und mich selbst nicht so wichtig, dass ich bisher drüber nachgedacht hätte, was ich wohl bewirken könnte. Dennoch hab ich mich auf die Gedankenreise eingelassen (gechallenged von Judith Peters). Den Artikel mag ich persönlich auch deshalb gerne, weil sehr freundliche Menschen sehr wertschätzende Kommentare dazu geschrieben haben. Danke 🧡.

Video-Tutorial „Nebelwald malen mit einer Aquarellfarbe“
Weil ich ein beliebtes Aquarell-Motiv so vereinfacht habe, dass es auch Anfänger malen können. Und offenbar tun sie es, denn das Video hat bei Youtube schon einige Zugriffe.

Mein Jahr 2023 in Zahlen

  • Urlaub: 0
  • Punkte von der To-Want-Liste „erledigt“: 22
  • Gemalte Bilder: > 100
  • Gedrehte Mal-Videos: 25 (inklusive unveröffentlichte) + ca. 120 Intro-Videos (teils klägliche Versuche 🙄)
  • Blogartikel: 30 + 1 Gastartikel
  • Blogartikel mit den meisten Wörtern: 1913 Wörter in „Aquarell-Grundausstattung“, UPDATE: Es ist dieser Jahresrückblick mit 2945 Wörtern!
  • An Blogchallenges teilgenommen: 3
  • Rückblicks-Blogartikel: seit Juni 2023: 6 x Monatsrückblick + 2 x Jahresrückblick
  • Kilometerstand Motorrad: 4.914
  • Neue größere Geräte im Haus: 6
  • Mittwochs-Date mit den Ladys: 22

Was sonst so los war 2023

Kein Urlaub für mich

Der Mann fliegt zwei Wochen nach Kanada 🍁. Mit seinem Vater. Dessen großer Traum und ein Geschenk von uns zum 80. Geburtstag. Diese Vater-Sohn-Sache war die Reise seines Lebens und er schwärmt immer noch davon (oh, Mann, wie sehr uns das freut!).

Für mich hieß das (mal wieder): kein Urlaub oder besser gesagt keine Urlaubsreise. Deshalb kann ich hier auch keine genialen Urlaubsfotos präsentieren, wie sie in anderen Jahresrückblicken zu sehen sind … *seufz*.

Ich hab die Zeit genutzt und in Ruhe und wohldosiert vor mich hingearbeitet, Freunde und Verwandte getroffen und Zeit mit mir alleine genossen. Und auf der Terrasse gechillt. Mit Kaffee und Buch und urlaubigem Blick in den Garten.

Rosen im Garten
Urlaub im Garten

10 Jahre leben in unserem Haus

Wir haben’s beide verpennt.

Ein ganz besonderes Jubiläum.

Im Dezember 2013 sind wir in unser (gebraucht gekauftes) Haus eingezogen. Raus aus der Mietwohnung (mit sehr lebensfrohen, lauten Nachbarn 😊) ins eigene Zuhause. Ganz klassisch mit Garten, Garage, Gartenhaus.

Es hat noch Jahre gedauert, bis wir alles „fertig“ hatten und Haus und Garten so aussahen wie heute (allerdings weiterhin nicht fertig, kennste vielleicht …).

Erstaunt erinnere ich mich an den riesigen Berg Umzugskartons, der fast ein Jahr lang im Wohnzimmer hoch aufgetürmt war.

Darin unsere Bücher, für die wir lange keine Bücherregale hatten (in der Mietwohnung hatten wir noch Kellerregale aus Holz, die wir in dem schönen Haus nicht wieder aufstellen wollten. Die leben ihr zweites Leben jetzt im, äh, Keller 🤭).

Was lange währt, geht irgendwann doch kaputt

Mit dem Haus haben wir auch die Küche und mehrere hochbetagte Elektrogeräte übernommen.

Die haben echt lange durchgehalten. Nun sind sie (bis auf die Waschmaschine, toitoitoi) innerhalb kurzer Zeit kaputtgegangen. Alle im Alter von rund 35 Jahren.

Wir trauern jedem einzelnen dankbar nach. Und freuen uns über die neuen Geräte. Weil sie einfacher zu bedienen sind und ’ne Menge Strom sparen (und deutlich leiser sind manche auch …).

Weltschmerz

Ich hab hin und her überlegt, ob ich diesen Abschnitt schreibe. Kompromiss: schreiben ja, aber nicht zu tief eintauchen …

Ich bin tieftraurig und entsetzt über vieles, was in Deutschland und in der Welt passiert.

Kriege und Krisen.

Der schleichende oder sogar brachiale Untergang von Demokratien. Die Siegeszüge der Rechtspopulisten (mit den extremen Rechten in ihrem Fahrwasser).

Die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen in aller Welt und Menschen, die „anders“ sind.

Die Unterdrückung ganzer Volksgruppen.

Die Schikane, das Wegsperren und Töten von einzelnen Oppositionellen.

Die Allmachtsfantasien, Machtgier, Empathielosigkeit und Brutalität von Autokraten und Diktatoren.

Die Lügen, Verleumdungen, das Verdrehen von Wahrheit und Fakten. Respektlosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Egoismus.

STOP.

Ich will das nicht zu sehr ausbreiten. Aber doch sagen, dass mich das betroffen und wütend macht. Und ich mich oft ohnmächtig fühle.

Dass es mir an manchen Tagen schwerfällt, fröhlich meine (im Vergleich so unwichtige?) Arbeit zu tun. Und dass das für mich auch zu diesem Jahr dazugehört.

Ich werde weiter Nachrichten lesen (auch wenn manche empfehlen, das nicht zu tun). Wenigstens das will ich: informiert und offen bleiben, für das, was um mich herum geschieht.

Um dann zu entscheiden, ob und wie ich mich einerseits davon abgrenzen und andererseits Wege finden kann, im Rahmen meiner Möglichkeiten zu helfen. Und: die Fakten zu kennen, damit ich mir eine Meinung bilden und (weiter) mitreden kann.

3 magische M’s

Was mir hilft, wenn’s mal nicht läuft, ich einen Durchhänger habe, in eine schwierige Gefühlslage verstrickt bin: die 3 M’s – Malen, Motorrad fahren, der Mann.

Letzterer motiviert mich und macht Mut (noch mehr M’s!). Tröstet mich und lotst mich auf den rettenden Boden runter, wenn ich wie ein kaputter Hubschrauber alleine da oben rumtrudele. So cool, dass du an meiner Seite bist 🤟.

Was auch hilft: Vanilleeis essen, ein Buch lesen, Tarja Turunen hören, auf Pinterest abhängen, mit einer Freundin reden, Wolken beobachten, Mosaikbilder legen, …

Sogenannter „Kleinkram“

Ich habe zugenommen, obwohl ich meine Essgewohnheiten nicht verändert habe. Dann kann ich ja wohl das Essen, ehrlich gesagt, auch (weiterhin) genießen. Ich werde stattdessen wohl mehr Bewegung einplanen (müssen).

Mein erstes Jahr als Hochbeet-Gärtnerin hat riesig Spaß gemacht. Es gab mehr Tomaten, als wir brauchten und ziemlich oft Quark mit frischen Kräutern. So lecker!

Dauernd hatten wir Handwerker im Haus. Sie hätten direkt einziehen können 😊. Ich bin froh, dass sie da waren und hoffe jetzt auf ein ruhigeres Jahr around the house.

Mein Bruder, die Frau und vier Kinder waren fast eine Woche bei uns zu Besuch. Welch ungewohnter und fröhlicher Trubel in unserem sonst ruhigen Haus. Gerne wieder 🧡.

Obwohl ich Radfahren bisher doof fand, habe ich dieses Jahr angefangen, mehr Wege per Rad zu erledigen. Das will ich mindestens beibehalten (siehe auch weiter oben, Thema Gewichtszunahme 🤭).

Der Frühling kann kommen
März 2023. Frühling, wo bleibst du?
Dieses Bild wird ein Geschenk
Halb fertig (Geschenk zur Kneipen-Eröffnung)
Arbeitsplatz
Arbeitsplatz
Mittwochsdate
Mittwochs-Date, heiliges
Ausflug an die Elbe
Ausflug an die Elbe
Zwischenlager aufgeräumt
Zwischenlager (aufgeräumt)
Motorrad fahren
Wohin fahren wir?
Familienbesuch
Ganz kleiner Familienbesuch
Sommer in der Heide
Sommer in der Heide (vor der Haustür …)
Geburtstagsausflug
Geburtstagsausflug
Den Urlaub malen
Mit dem Pinsel vom Urlaub träumen
Farbspielereien
Schnell noch die Sommerfarben einfangen
Meine erste Tomate
Meine allererste Hochbeet-Tomate
Apfelernte
Mini-Apfelbaum – riesige Äpfel
Blühendes gelbes Feld November
Wenn im November …
Blühendes weißes Feld November
… die Felder blühen
Der Winter naht
Der Winter naht …
Tschüss 2023
Tschüss 2023!

Ziele für 2024

Ich bin (noch) nicht bereit für die durchchoreografierten Jahresplanungen, die mir alle möglichen Leute gerade als Kurs zum Jahresende anbieten.

Noch sehe ich wenig Sinn darin, Quartalsziele bis in Tagesziele runterzubrechen oder gar irgendwelche Funnels minutiös durchzukonzipieren.

Aber ich habe natürlich eine Vorstellung davon, was ich erreichen will, nämlich: Meinen Kreativ-Blog Enjoy-Aquarell zu etablieren, Lust auf mein Angebot und das Ganze irgendwann auch tragfähig zu machen.

Und dafür werde ich folgendes (zielgerichtet) tun und anstreben (ich schwör!):

  • den Newsletter ins Laufen bringen
  • mit Pinterest rausgehen
  • meinen jungen Youtube-Kanal füllen und wachsen lassen
  • den Blog mit noch mehr Mal-Videos und Blogartikeln füllen
  • viele nette Menschen erreichen, die Lust auf entspanntes Malen haben
  • mindestens zwei Online-Malkurse erstellen
  • mich mit anderen vernetzen

Das wär ab davon auch voll schön:

  • Endlich wieder in den Urlaub fahren. Am liebsten in ein Hotel am See. Wandern, baden, lesen, gut essen. Natur, Licht, Wasser, Wald. Das wär’s.
  • schwimmen gehen
  • viel malen
  • viel lesen
  • Sonnenstrahlen tanken
  • das Meer sehen
  • und all die schönen Punkte von meiner To-Want-Liste umsetzen

Mein Motto für 2024: Weitermachen. Dranbleiben. Schneebälle schubsen.

2024 kann kommen!

Danke 🧡

Danke, wenn du bis hierher gelesen hast.

Danke auch, wenn du andere Blogartikel hier liest, mit mir malst, bei Youtube reinschaust, mir Nachrichten schreibst. Das bedeutet mir so viel.

Danke an Judith Peters für diese mitreißende, epische, tolle Blog-Challenge. Bis nächstes Jahr!

Alles Liebe & die besten Wünsche für dich für 2024.

Bis bald ❤

Franziska

2 Kommentare

  1. Liebe Franziska,
    es hat mich so gefreut, dass in diesem Jahr so viele Künstlerinnen und Kreative beim Jahresrückblog dabei waren. Es hat mir großen Spaß gemacht, deinen zu lesen.
    Vieles von dem, was du schreibst, kann ich gut nachfühlen.
    Hab eine schöne Weihnachtszeit.
    Liebe Grüße Lea

    1. Liebe Lea,

      vielen Dank für deine Nachricht! Sie war am Sonntagmorgen mein erstes Weihnachtsgeschenk ❤️.
      Ich freue mich auch über die bloggenden Kreativen, das ist für mich spannend und ermutigend zugleich. Dich als Künstlerin habe ich in der langen Liste bei Judith Peters sofort entdeckt! Und bin schon sehr gespannt auf deinen Rückblick.

      Alles Liebe und alles Gute fürs neue (Künstler-)Jahr
      Franziska

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