Kein Jahresrückblick 2025: 5 Gründe, warum der bei mir dieses Jahr ausfällt
Ich hatte mich schon gefreut. Auf die mitreißende Energie von Judith Peters und ihrer alljährlichen Action-Aktion „Jahresrückblog“.
Klar, wollt ich auch einen Jahresrückblick schreiben. Aber dann: komplette Blockade. Mit dem Ergebnis: Es gibt dieses Jahr keine Rückschau 2025 von mir.
Warum? Erfährst du, wenn du weiterliest:
Jahresrückblick? Voll gut … aber
Ja, ich finde, einen Jahresrückblick zu schreiben grundsätzlich total sinnvoll.
Zu sammeln, was man alles gemacht, erreicht, geschafft hat. Oder auch nicht. Und was man daraus gelernt hat. Oder auch nicht.
Reflektieren ist prima. Das hilft dabei, sich selbst zu (er)kennen. Zu wissen, was man leisten kann und erreichen will. Und wo vielleicht (erst mal) Grenzen sind.
Rückschau und damit verbundene Vorschau schaffen neue Ziele, neue Motivation, neue Energie. Um weiterzumachen. Im neuen Jahr.
Also dann: Auf die Plätze, Jahresrückblick schreiben und los!
Oder?
Wie schon zuvor wollte ich meine Jahresschau mit Judith Peters‘ bewährter Rückblog-Methode schreiben. Dank ihrer unvergleichlichen Energie habe ich bisher zwei epische Jahresrückblicke geschrieben. Funktionierte aber dieses Mal (für mich) nicht. Komisch …
Also hab ich meinen eigenen Ansatz gesucht, sowas wie: „100 Dinge, die ich 2025 erlebt, geschafft oder gelernt habe“. Als schnell schreib- und lesbare Punkte auf einer Rückblick-Liste. Is‘ nix draus geworden.
Meine Schnapsidee, anhand von monatlichen Kalendersprüchen (aus einem Demotivationskalender – was eine Herausforderung 😂) mein Jahr Revue passieren zu lassen, klappte auch nur so halb. Auf Juni-Höhe hab ich aufgegeben.
Und beschlossen: Dieses Jahr gibt es keine Jahresrückschau auf meinem Blog.
Zuerst war mir dabei seltsam zumute. Inzwischen bin ich erleichtert.
Und habe darüber nachgedacht, was mich so ausgebremst hat. Das ging mir dabei durch den Kopf:
Grund Nr. 1: Welt vs. Ich
Ich bin sehr interessiert daran, was um mich herum passiert, hierzulande und weltweit.
Doch in letzter Zeit und speziell 2025 ist meine innerliche Festplatte übergelaufen angesichts zahlloser tragischer Einzelfälle über Kriege, die ganze Länder in Brand setzen, bis hin zu: Kommt jetzt eine andere Weltordnung? Das nimmt mich alles fürchterlich mit. Die Nachrichten zu ignorieren, ist für mich jedoch keine Option. Ich fühle mich dazu verpflichtet, wenigstens hinzusehen.
Das gehört für mich zu einer Jahresrückschau dazu, denn es beeinflusst mich und was ich tue fast täglich. Aber ich möchte mein Entsetzen, meine Wut, Trauer oder gefühlte Hilflosigkeit nicht wieder und wieder in diesen Kreativ-Blog fließen lassen oder ihnen hier etwas entgegensetzen. Dafür gibt es andere Möglichkeiten und die nutze ich auch.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde es super, wenn jemand einen persönlichen Rückblick schreibt. Denn jeder ist wer und mitsamt all seinen Erfahrungen so wertvoll. Jeder darf mal die Welt Welt sein lassen und intensiv auf sich selber schauen. Und wenn er/sie möchte, dabei doch aufs Weltgeschehen eingehen. Unbedingt. Zumal es auch anderen helfen kann, wenn sie dabei zuschauen, respektive mitlesen dürfen.
Aber für mich … passte das dieses Mal nicht.
Grund Nr. 2: Lass gut sein … Fehler und Rückschläge
Es ist völlig normal, Fehler zu machen und Rückschläge zu erleben.
Ich erzähle hier auf dem Blog, z. B. in den Monatsrückblicken oder in meinen Videos, gerne mal, was in meinem kleinen Online-Business oder beim Malen alles so schiefläuft oder wo ich mich geirrt und verlaufen habe.
Mir ist bewusst, dass es ermutigen kann, über anderer Leute Fehlschläge zu lesen und zu erfahren, wie sie damit umgegangen sind, wie sie Probleme gelöst und was (Positives) draus gemacht haben.
Und doch fehlen mir jetzt Wille und Energie, alles, was bei mir (noch) nicht gut funktioniert und was ich versuche, um das zu ändern, auszubreiten.
Ehrlicherweise hab ich mit meinem Projekt Enjoy-Aquarell schon einiges (Schönes) erreicht, bin aber noch nicht da, wo ich sein will.
Und ich weiß, dass Analyse und daraus abgeleitete Maßnahmen wichtig sind, um voranzukommen.
Aber die Vorstellung, das jetzt in einem Jahresrückblick aufzudröseln, demotiviert mich gerade mehr, als dass sie mich anspornt.
Deshalb habe ich beschlossen, nicht so sehr auf das zurückzuschauen, was noch nicht (so gut) geklappt hat, sondern in den Blick zu nehmen, was schon gut läuft. Und in Bewegung zu kommen: Statt zu viel Analysieren Grübeln lieber ganz praktische Dinge zu tun, die mich da hinbringen, wo ich hinwill.
Grund Nr. 3: Hab ich was zu sagen?
Ich weiß von anderen, dass ihre Jahresrückblicke oft die klickstärksten Artikel auf ihrem Blog sind. Sie haben was zu erzählen und tun das auch. Viele Menschen lesen und kommentieren das, nehmen auch wichtige Erkenntnisse für sich selbst mit. Man entdeckt Gemeinsamkeiten, vielleicht entstehen Kooperationen.
Glaub ich alles. Und gönne es so sehr.
Judith Peters (und andere Blog-Profis) betont allerdings auch immer wieder, dass wir nicht bloggen sollten (nur) um der Klickzahlen willen, sondern weil wir es wollen. Weil wir was zu sagen haben.
Gerade hab ich aber nicht das Gefühl, dass ich im Rahmen des Jahresrückblicks viel zu sagen habe – oder es will. Und dann finde ich es auch in Ordnung, nicht einfach irgendwas zu schreiben. Sondern: nichts zu schreiben.
Grund Nr. 4: Es gibt viel zu tun.
Boah! Ich hab so viele Ideen! Ich weiß gar nicht, wann und wie ich die alle umsetzen soll.
Gleichzeitig hab ich leider nicht die Duracell-Superpower, die einige meiner Vorbilder am Leib haben. Die schaffen so unfassbar viel – es ist mir oft ein Rätsel, wie.
Während ich also krampfhaft darüber nachdachte, was ich alles in meinen Jahresrückblick schreiben und wie ich ihn möglichst attraktiv, interessant und lesenswert gestalten könnte, fehlte mir die Zeit (und die Energie!) für andere Projekte.
Dann beschloss ich, die Jahresrückschau 2025 ad acta zu legen und tadaaa: Ich bin mit meinem Online-Shop vorangekommen (ein wichtiges Problem endlich gelöst, yay!), habe eine neue strategische Ausrichtung in Sachen kaufbare Angebote entwickelt und mich um meinen zweitwichtigsten Traffic-Bringer, nämlich Pinterest, gekümmert.
Es fühlte sich gut an, all dem Vorrang zu geben. Und wieder einen kleinen Schritt auf meiner Lernkurve namens „Prioritäten setzen“ zu machen (worüber ich in mehreren Monatsrückblicken auch schon gesprochen habe …).
Grund Nr. 5: Privat bleibt privat
My Blog is my Castle (sagt Judith Peters). Hier entscheide ich, was ich schreibe und was nicht. Und auch, wie persönlich oder privat es werden darf. Manche Blogger nutzen diese Möglichkeit, um ganz tief zu gehen, andere halten sich eher zurück.
Ich versuche, eine gute Balance zu finden zwischen „Da plauder ich mal aus dem Nähkästchen“ und „Das bleibt besser privat“.
Gern erzähle ich aus meinem (Aquarell-)Alltag, auch persönliche Geschichten. Aber es gibt Dinge, die ich trotz der neuen Wichtigkeit von Authentizität und Nahbarkeit bei gleichzeitiger KI-Slopisierung nicht öffentlich teilen möchte.
Mein Jahr wurde auch geprägt von tiefgehenden privaten Erfahrungen (aka Enttäuschungen …). Auch diese gehören für mich eigentlich in eine Jahresrückschau. Alles ist so eng miteinander verwoben und bedingt einander, dass es mir schwerfiele, das Eine wegzulassen und das Andere trotzdem zu erzählen. Also, lass ich es ganz sein …
Wirklich alles so schlimm?
Ja!
Nein. Warte …
Ich geb’s zu: Das klingt alles gerade etwas schwermütig. Dabei ist es so wichtig, auch die positiven Dinge zu sehen. Die hellen, freundlichen Momente.
Die Welt ist nicht nur schlecht: Viele Menschen sind interessiert daran, friedlich, gleichberechtigt, in einer intakten Umwelt zusammenzuleben. Und davon wiederum ganz viele engagieren sich dafür.
Mit meinem Projekt Enjoy-Aquarell hab ich schon einiges erreicht, worauf ich sehr stolz sein kann. Und das mich motiviert, dranzubleiben.
Auch in meinem Privatleben gibt es viel Schönes. Menschen, die für lustige, liebevolle, unvergessliche gemeinsame Momente sorgen – Menschen, die mir (schon lange) nahestehen und solche, die nur selten oder sogar nur einmal meinen Weg kreuzen.
Glücklicherweise habe ich einige dieser Momente in meinen Monatsrückblicken festgehalten (was dabei hilft, sie nicht aus den Augen zu verlieren – wichtig!).
Womit wir beim nächsten Kapitel wären:
Wenn dich doch interessiert, wie mein Jahr gelaufen ist
Vielleicht kennst du mich und Enjoy-Aquarell noch nicht oder hast aus einem anderen Grund meine Monatsrückblicke (noch) nicht gelesen. Wenn du wissen möchtest, was ich 2025 so angestellt habe, schmöker dich durch meine monatlichen Rückblicke:
Hättest du gern hier einen Jahresrückblick gelesen?
Erzähl mir: Hättest du gern hier einen Jahresrückblick gelesen? Hast du eine bestimmte Frage an mich, möchtest dich vielleicht austauschen? Dann schreib mir gerne einen Kommentar unter den Artikel oder eine Nachricht an: hallo@enjoy-aquarell.de. Ich lese und antworte 😊.
Viele bunte Grüße und auf ein kreatives, fröhliches 2026 🎨 (am Ende vielleicht wieder mit Jahresrückblick, wer weiß …)
Franziska
PS: Wenn du wissen möchtest, wie andere Menschen auf ihr Jahr zurückschauen, dann klick dich hier mal bei Judith Peters durch. Sie hat hunderte(!) informative, lehrreiche und unterhaltsame Jahresrückblicke gesammelt. Viel Vergnügen!

Liebe Franziska,
ich kann das so gut nachvollziehen. Vor allem Grund 1 zermürbt mich auch sehr. Und am Ende ist es so, dass niemand einen Jahresrückblick schreiben muss und dass dieser Artikel auch einen guten Einblick in dein 2025 gegeben hat. Ich finde es richtig gut, dass du auf dich geachtet hast und stattdessen deine Zeit und Energie investiert hast, wie es für dich genau richtig war. Auch mit dieser Art Nicht-Rückblick bist du ein gutes Vorbild für die, die glauben, sie müssten Ende Dezember eine klickstarke Erlebnis-Parade abliefern.
Ich selber habe gar kein Statistiktool, sondern schreibe, weil das alles raus möchte. Wenn ich nur noch für die Klicks bloggte, hätte ich bestimmt sehr schnell keine Lust mehr.
Vielen Dank für deine Geradelinigkeit und ein wunderbares neues Jahr 2026 dir!
Liebe Grüße
Angela
Liebe Angela,
vieeelen Dank, dass du diesen Nicht-Rückblick gelesen und kommentiert hast 🧡. Dass dich Grund 1 besonders bewegt, erkennt jeder, der mal in deinen hochinteressanten Blog reinliest.
Das war ein ziemliches Rumgewurstel mit dem Jahresrückblick. Die 5 Gründe, warum ich ihn nicht geschrieben habe, gingen dann erstaunlich schnell 😊. Wahrscheinlich die Vorfreude darauf, dass ich dann Energie für was anderes habe. Wie du sagst, (für mich) eine gute Entscheidung.
Ich bin sehr froh, dass du schreibst. Ob mit oder ohne Statistik …
Dir ein schönes und gesundes 2026.
Liebe Grüße von Franziska
Liebe Franziska,
ich kann das auch gut verstehen. Und ich finde es super, dass du dir deine Beweggründe und Sorgen in diesem Artikel ein bisschen von der Seele geschrieben hast!
Ich hab 2024 ausgesetzt, weil das 2. Halbjahr privat so überschattet war, dass ich nicht darüber schreiben wollte und konnte. Stattdessen hab ich damals nur ein Blogartikel-Top-Ten veröffentlicht.
Und die Weltlage ist wirklich bedrückend. Ich bin zurück im Cold-War-Kid-Modus, der viele Jahre lang nicht mehr nötig schien, sonst wüsste ich auch nicht, wie ich es aushalten würde. Es ist nicht immer leicht, trotzdem kreativ zu arbeiten.
Ich wünsche dir, dass du immer die schönen Dinge sehen kannst, die es auch gibt. Oft sind sie „nur“ ganz im Kleinen direkt um uns herum. Aber sie sind da, das schreibst du ja auch!
Liebe Grüße
Birgit
Liebe Birgit,
vielen Dank für deinen Besuch hier, deine Nachricht und die guten Wünsche 🧡. Ja, es hat überraschend gut getan aufzuschreiben, warum ich keinen Jahresrückblick schreibe, statt einen zu schreiben.
Die Blogartikel-Top-Ten finde ich eine super Idee. Nicht jeder mag (immerzu) über allzu private Dinge öffentlich schreiben, gleichzeitig ermöglichen die Top-Blogartikel sehr wohl auch einen guten Einblick in das, was man tut, denkt, fühlt.
In diesem Sinne: Lass uns weiterhin die schönen Dinge sehen und lass uns kreativ bleiben – und das – wenn’s passt – teilen 🧡😊.
Liebe Grüße von Franziska
Hallo liebe Franziska,
ich habe Deinen Blogartikel gelesen, weil mich genau das interessiert hat – dass Du nämlich keinen (klassischen) Jahresrückblick geschrieben hast. 😊 Meinen eigenen habe ich dieses Jahr übrigens sehr kurz gehalten – und die Frage, ob ich ihn überhaupt schreibe, kam auch auf. Ich habe ihn dann eher für mich geschrieben – als Würdigung meines Jahres. Aber ohne Wiederholungen aller Dinge, die nämlich auch in meinen Monatsrückblicken stehen. Wenn man Monatsrückblicke schreibt, ist die Motivation für einen ausführlichen Jahresausblick eher limitiert – zumindest bei mir.
Du hast mich mit Deinem Nicht-Jahresrückblick übrigens inspiriert, keinen klassischen Motto-Blogartikel zu schreiben sondern darüber, dass ich mir dieses Jahr eben kein Ziel setze. Die To-Want-Listen lasse ich auch weg. Ich habe einen Nordstern, der mich leitet, und das reicht. Und dann schaue ich eher in den Monatsrückblicken, was so los war und ist. Mehr Vertrauen – weniger Kontrolle. Es kommt ja eh immer anders, als man denkt.
Hab eine wunderbare Zeit. Vielen Dank für Deinen ehrlichen Einblick – und die Inspiration.
Liebe Grüße,
Jana ❤️
Liebe Jana,
vielen Dank, dass du vorbeigeschaut, gelesen und kommentiert hast 🧡. Ich hab den Nicht-Rückblick auch eher für mich geschrieben. Dass ihn einige Menschen lesen und sich Gedanken dazu machen, überrascht und berührt mich. Schön …
Die Idee, dass mir nach all den Monatsrückblicken die Motivation fehlte, einen Jahresrückblick zu schreiben, hatte ich wohl irgendwie auch, aber jetzt, wo du’s sagst, kann ich sie erst greifen 😊. Ich find’s gar nicht verkehrt, alles noch mal aus einer Ganzjahres-Vogelperspektive zusammenzuknüpfen und bewusst zu würdigen (wichtig 😊), aber bei mir sollte es dieses Jahr nicht sein.
Sowas wie einen Nordstern hab ich auch. Ich konnte es nur nicht so hübsch benennen.
Dir alles Gute und liebe Grüße von Franziska
Liebe Franziska,
das ist doch völlig okay. Nirgendwo steht, man, du musst einen Rückblick schreiben. Vielleicht passt es ja dieses Jahr wieder. Wer weiß. Und, wenn nicht. Auch kein Ding.
Ich habe deinen Nicht-Rückblick sehr gerne gelesen und wünsche dir alles Gute für 2026. Möge dir alles gelingen, was du dir vorgenommen hast.
Herzliche Grüße
Heidrun
PS: Ich bin übrigens auch eine Judith-Rückblickerin. Wenn du magst, klick mal rüber in meinen. Wenn nicht, ist das auch völlig okay. 🙂
Liebe Heidrun,
dankeschön für den Besuch, deine Nachricht und die guten Wünsche für 2026 🧡.
Klar, muss man keinen Rückblick schreiben. Aber gefühlt gehört es irgendwie dazu und ich hatte ursprünglich ja auch mal Lust drauf 😊. Doch wie gesagt, ich bin jetzt fein damit und schau nach vorn, ich hab so einiges vor 😉.
Logisch schaue ich bei dir vorbei!
Dir auch alles, alles Gute für 2026 und liebe Grüße von Franziska
Liebe Franziska,
ich finde es gut, dasz Du Dir nicht einfach etwas diktieren läszt und von wegen „klickstark“ – also bei mir sind andere Artikel wesentlich klickstärker (kann ja nur aus meiner Erfahrung schreiben).
Niemand musz Rückblicke öffentlich schreiben und, ehrlich gesagt, zu ellenlange und zu persönliche Artikel mir fremder Bloggerinnen lese ich nicht. Warum sollte ich das tun? – Es kostet immer viel Zeit.
Ich selbst bin eine „Visuelle“ und Du ja eigentlich auch. Mit Deinen Bildern und Farben.
Nicht alles Persönliche gehört in ein Blog, würde ich sagen und so halte ich es auch.
Mein Link steht auch mit in der Peters-Liste…aber ich orientiere mich niemals an ihren Vorschlägen und Inspirationen. Ich hab längst meine eigene, eben mehr visuelle „Blogsparache“ entwickelt, bevor J.P. auftauchte und warum sollte ich nicht dabei bleiben? Bloggen ist immer individuell, finde ich und jede kann es gestalten, wie sie mag. Eben *weil* ein Blog das eigene Castle ist!
Ich bringe seit paar Jahren zu jedem Monat eine kleine symbolische Bildcollage und schreibe paar wenige Sätze über das Jahr. Wie es eben war. Und das fühlt sich für mich stimmig an, mehr möchte ich auch nicht preisgeben. Wozu? Es zwingt mich niemand.
Und Dich auch nicht.
Falls Du mal zur Inspiration schauen magst auf meine Rückblick-Form:
https://maschas-buch.blogspot.com/2025/12/jahresruckblick.html
Muszt Du natürlich auch nicht.
Mir ist es wichtig, dasz LeserInnen meines Blogs einen schönen Eindruck mitnehmen können, ohne zu viel Zeit ins Lesen investieren zu müssen. – Es ist auch eine Frage der Achtung und Höflichkeit, wie man mit der Zeit anderer Menschen umgeht. Finde ich.
Hab ein gutes Jahr mit vielen leuchtenden Momenten
– als Gegestück zu all dem, was tagtäglich auf uns einstürzt und was wir nicht beeinflussen können –
Liebe Grüsze
Mascha
Liebe Mascha,
ganz vielen Dank fürs Lesen und fürs Niederschreiben deiner Gedanken 🧡. Tatsächlich kann ich auch deinen Namen für mich einordnen als die, „die auf ihrem Blog mit Bildern schreibt“. Den hab ich irgendwann mal besucht und deine „Bildersprache“ hat sich eingeprägt. Ich werde unbedingt wieder vorbeischauen!
Ja, bei mir sind auch andere Blogartikel deutlich beliebter als die Jahresrückblicke. Spannend, wie unterschiedlich das sein kann. Und hunderte lange Rückblicke bei Judith lesen kann vermutlich sowieso niemand 😊. Da verstehe ich deine Lese-Müdigkeit sehr gut.
Ich hab einen Moment gebraucht, um zu verinnerlichen, dass mich niemand zum Jahresrückblick zwingt. Außer mir selbst. Also hab ich damit aufgehört.
Ich find’s total schön, dass du einen ganz eigenen Weg gefunden hast zurückzuschauen und das auch beibehalten willst.
Danke auch für die leuchtenden Momente – die nehme ich mit!
Liebe Grüße von Franziska
Liebe Franziska
Danke für Deine Offenheit. Vielleicht, weil ich schon etwas älter bin (ü60), steht bei mir anstelle eines Jahresrückblicks der Tagesrückblick im Fokus. Zudem bin ich ein Fan der kleinen (Fort-)Schritte – ich nenne das mein „Ebenen-Konzept“. In dieser Ebene schaue ich abends, welchen (Fort- oder Rück-)Schritt ich heute vollzogen habe. Dabei gibt es kein rechts- und links und kein nach oben oder nach unten schauen – also keine Vergleiche mit der Umwelt -, sondern einzig, wo ich morgens stand bei gewissen anstehenden Lebensthemen, und wo ich nun abends angekommen bin. So bleibe ich auf mich fokussiert, ohne in die Vergleichsfalle zu tappen. Und kleine Fortschritte aneinander gereiht, ergeben auch einen grossen Schritt :-). Mir hilft dieses Konzept, u.a. meine Selbstwirksamkeit zu stärken. Die Idee zu meinem Ebenen-Konzept habe ich übrigens von Alfred Adler.
Herzliche Grüsse
Jacqueline
Liebe Jacqueline,
vielen Dank, dass du vorbeigeschaut, gelesen und mir eine Nachricht geschrieben hast 🧡.
Die Idee, jeden Tag nach kleinen Schritten zu schauen, die du nach vorn oder vielleicht auch wieder zurück gemacht hast, finde ich sehr ansprechend und sinnvoll, vor allem bei den Themen „Vergleichen“ und auch „Dankbarkeit“. Und wenn man die großen Schritte dabei ebenfalls im Blick behält – super. Denn es kann ja sehr spannend sein, wo man heute im Vergleich (zu sich selbst) von vor einem Jahr steht.
Ich wünsche dir und uns viel Freude an all unseren kleinen Schritten 😊.
Liebe Grüße von Franziska